Kompressen, das sind meist aus Baumwolle (Verbandmull) gewebte Tupfer, die vielfach gefaltet werden. Sie werden als Mullkompressen, Saugkompressen und Schlitzkompressen hergestellt. Die Salbenkompressen bilden die Ausnahme – sie sind aus einem Polyestergewirk mit Salbenbeschichtung um Wundverklebungen zu verhindern. Die häufigsten Kompressen sind die Mullkompressen. Die einfachen Kompressen werden besonders vielseitig eingesetzt: 

Mullkompressen werden steril und unsteril hergestellt. Bei infizierten, sezernierenden Wunden gilt es, das Wundsekret aufzusaugen und eventuell Salben aufzubringen. Die Mullkompressen können hier als Saugmaterial oder als Tupfer verwendet werden. Bei trockenen Wunden dienen die Mullbinden als Wundauflage – mit einem Holzmundspatel wird ein Gel oder eine Salbe aufgetragen und die Mullkompresse darauf gelegt. Dadurch ist die Wunde abgedeckt, die Salbe haftet länger auf der Wunde und Wundverklebungen werden effektiv verhindert. Als Obermaterial werden für diese Verbände Polsterwatte und Mull- oder Fixierbinden verwendet.

Bei akuten Verletzungen werden die fusselarmen Mullkompressen genutzt, um feine Verschmutzungen wie Steinchen oder Haare mit einer Wundspüllösung zu entfernen. Die Struktur der Mullkompressen macht es möglich, dass Schmutz leicht an ihnen haften bleibt. 

Mullkompressen werden von verschiedenen Herstellern hergestellt. Sterile Mullkompressen werden meist als 2er Packung eingesiegelt angeboten – Sie kaufen also 25 x 2 sterile Kompressen. Unsterile Kompressen ermöglichen dem Tierarzt die Wahl: Sie können z.B. für infizierte Wunden als Tupfer verwendet werden, oder dank der sterilisierbaren Papierverpackung nachsterilisiert werden. Dieses Verfahren kann entweder in der Folie oder in den Metall-Instrumentenkästen durchgeführt werden. 

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